Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die Verkündigung

Ich würde gerne was erzählen heute, aber da mir immer noch nicht alle Italienbilder vorliegen, muss der Reisebericht weiter auf sich warten lassen. Ansonsten tut sich grad nicht viel, der normale Arbeitsalltag eben. Klingt langweiliger als es ist, aber erzählen kann ich da eher wenig. Somit verkünde ich feierlich, dass es nichts zu verkünden gibt. Pech gehabt :)

(Noch 225 Tage)

Sonntag, 25. Oktober 2009

Urlaubsfazit

Rums! Und schon sind die zwei Wochen Urlaub wieder vorbei. Natürlich viel zu schnell. Ereignisreich war er, was ja bereits aus dem vorletzen Post hervorging. Es ist so viel tolles gewesen in der letzten Zeit, dass der Urlaub in richtig guter Erinnerung bleiben wird. Auch wenn nichts dermaßen spektakuläres war jetzt, die vielen Kleinigkeiten summieren sich irgendwie. Ich weiß auch nicht. Leider bin ich so gut wie gar nicht dazu gekommen mal so richtig auszuschlafen, aber das ist zu verkraften.

Nachtrauern werd ich dem Urlaub jetzt aber trotzdem nicht, die nächsten Wochen werden wahrscheinlich extrem scheiße, aber durchs jammern wird’s nicht besser.

Parole: niemals aufgeben! ;-)

Woosa, tschakka und alles was sonst noch hilft.

Euch nen guten Wochenstart.
(Noch 228 Tage)

Samstag, 24. Oktober 2009

In welcher Welt leben wir eigentlich II

Zurück aus Italien und das erste was ich mitbekomme ist folgende Kuriosität aus den Nachrichten. Ein Flugzeug, das die amerikanische Stadt Minneapolis ansteuerte, hat den Zielflughafen verpasst und flog zudem noch 300 Kilometer zu weit. Dann erst bemerkten die Piloten den Fehler, drehten um und brachten die 159 Passagiere na Bord sicher an ihr Ziel. Am Boden versuchte man vergeblich Kontakt mit der Maschine aufzunehmen. Man befürchtete gar, dass Terroristen das Flugzeug entführt haben und alarmierte die Luftwaffe.

Wie kann es sein, dass gleich zwei ausgebildete Piloten so einen Riesen Bullshit fabrizieren? Sie behaupten zwar, sie seien nicht eingeschlafen, aber alles deutet darauf hin. Mittlerweile sind sie zum Glück suspendiert worden.

Ein Gerücht, es hätte sich bei den Piloten um Frauen gehandelt, die den Weg nicht wussten, hat sich übrigens nicht bestätigt ;-) (stammt nicht von mir, ehrlich)

P.S.: Alles zum Italienurlaub inklusive Bildmaterial folgt demnächst.
(Noch 229 Tage)

Freitag, 16. Oktober 2009

Fußballwochen

So ich muss hier dringend mal Staub wischen. Es tut mir Leid, dass sich hier wochenlang nix getan hat. Es war einfach generell zu viel los und so hat mir oft die Zeit und manchmal auch die Lust gefehlt um wieder was zu schreiben.

Mittlerweile habe ich wieder zwei Wochen Urlaub. Diese Woche hab ich schon einiges erledigt und bin jetzt eigentlich fast mit allem fertig. Das einzige, was ich leider nicht geschafft hab war, mein Auto durch den TÜV zu kriegen und das regt mich eigentlich ziemlich auf, weil ich dafür extra eine teure Komplettinspektion in Kauf genommen hab, dass ja alles in Ordnung ist. Das wird wohl noch ein Nachspiel haben.

Ansonsten nutze ich den Urlaub um diverse Freundschaften zu pflegen, was bisher perfekt funktioniert hat. Das steigert natürlich auch die Stimmung. Ich bin zufrieden, dass ich so viele verschiedene Leute getroffen hab in den letzten Tagen, echt super.

Am Samstag beginnt für mich eine intensive Fußballwoche, die Vorfreude darauf steigt quasi von Stunde zu Stunde. Und zwar geht’s morgens mit dem Kollegen nach Turin, wo wir uns abends das Topspiel der italienischen Liga Juventus Turin gegen Florenz live im Stadion anschauen werden. Es wird ein emotionales Spiel, weil die Vereine samt Anhänger sich auf den Tod nicht ausstehen können. Vier Tage später findet in Turin das Heimspiel in der Champion’s League gegen Maccabi Haifa statt. Nicht gerade der attraktivste Gegner, dafür ist der Sieg hoffentlich umso sicherer. Und ich seh mal ein CL-Spiel live im Stadion. Dazwischen werden wir auch ein paar Tage in Mailand sein, wo wir neben der tollen Stadt eventuell sogar noch ein drittes Spiel anschauen werden. Kommt drauf an, ob wir Lust haben. Und wenn wir dann zurück sind und von Fußball immer noch nicht die Schnauze voll haben, tun wir uns noch das Heimspiel des KSC an am Sonntag. Das ist aber noch recht vage und alle vier Spiele machen wir bestimmt nicht. Zusammen mit den zwei Länderspielen diese Woche (besonders das Russland-Spiel war ja wieder richtig heftig!) ergibt das einfach nur jede Menge Fußball.

Aber wie gesagt, es gibt trotz allem noch anderes. Bleibt nur noch zu sagen, dass es mir grad insgesamt ziemlich gut geht und ich bisher noch erfolgreich die Zeit nach dem Urlaub ausblenden kann.

Gute Nacht

Dienstag, 29. September 2009

Nö!

So langsam kann mich die gute Welt da draussen mal. Seit einer Woche bin ich nicht mehr vor 19 Uhr aus dem Büro rausgekommen. Das an sich würde ich noch tolerieren, zumal das Geschäft ab übermorgen wieder auf vier Schultern verteilt wird, statt auf meinen zwein allein. Dass ab und zu auch was schiefgeht, bin ich gewohnt und auch damit kann ich leben. Bin zwar jetzt seit einem halben Jahr offiziell ausgelernt, aber eben doch noch ein Anfänger, da klappt halt noch nicht alles nach Plan.

Wenn man dann aber auch noch unbegründet dumm angemacht wird und einem heimlich als Dank dafür, dass man den Laden grad quasi allein versucht am Laufen zu halten, die Überstunden gestrichen werden, dann tickt Klein-Michl allmählich aus.
Morgen erprobe ich den Aufstand, denn das kanns nicht sein. Nö!

Dienstag, 22. September 2009

Nur ganz kurz...

Jaja, mich gibts noch *bla*
Mir rennt grad die Zeit irgendwie davon, egal obs im Büro, abends nach Feierabend oder am Wochenende ist. Ich komm grad einfach nicht dazu, hier den üblichen Blödsinn zu schreiben. Ich hab auch nichts nennenswertes zu berichten im Moment, außer dass ich (wie so oft) viel zu viel zu tun hab.

Lichtblick: In drei Tagen ist Wochenende und somit endlich Wasenzeit. Seit Anfang Mai freuen wir uns drauf, uns bei herrlich dämlicher Ballermann-Mucke wie dem Flieger-Lied und "Ein Stern" etc daneben zu benehmen. Das wird ne Gaudi sondergleichen.

Ansonsten versuche ich, das Ding hier wieder etwas aktueller zu halten, ist aber grad irgendwie schwierig.

Sonntag, 13. September 2009

Rettungsinseln

Ich erwähn das hier bestimmt schon zum 100. Mal, aber es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell so ein Wochenende vorübergeht, vor allem natürlich wenn man arbeitet. Der Urlaub ist ja inzwischen vorbei und die nächsten drei Wochen darf ich mal wieder für zwei arbeiten. Da hangelt man sich von einer (Wochenend-) Insel zur anderen. Immerhin hatte ich zwei gute Abende, bei denen ich zum einen die Liebe zum Poker wiederentdeckt hab bzw. einfach mal wieder die Gelegenheit hatte ein Turnier zu spielen und zum andern einen tollen Abend hatte, der viel geboten hatte.

Die nächsten zwei Wochenenden sind bereits geplant, der Cannstatter Wasen wirft seine Schatten bereits voraus. Darauf kann ich mich freuen und bis dahin hoffe ich einfach, dass die Arbeit möglichst angenehm und nicht allzu stressig wird.

Euch einen guten Start in die neue Woche.
(Noch 270 Tage)

Donnerstag, 10. September 2009

Van Gogh

In Amsterdam war ich ja unter anderem im Van Gogh – Museum. Viele Bilder sind dort ausgestellt, logisch. Viele davon haben selbst mir gut gefallen, für gewöhnlich kann ich mit solch hochgelobter Kunst ja nicht viel anfangen. Erstaunlich, dass dieses nette Bildchen nicht im Museum zu finden war, ich finds zum Schmunzeln. Makaber? Nein, ich denk das ist absolut im Toleranzbereich.


(Quelle: nichtlustig.de)


Deutschland ist mal wieder Europameisterin geworden, herzlichen Glückwunsch. Frauenfußball ist ja nicht so unbedingt mein Thema, aber das schöne bei den Mädels ist: Auf die kann man sich einfach verlassen. Die räumen auf der internationalen Bühne einen Titel nach dem anderen ab, Respekt. So richtig wichtig wird’s dann für die Männer im Oktober beim Spiel gegen Russland, ich bin jetzt schon nervös. Trotzdem bin ich recht zuversichtlich, dass wir nächstes Jahr in Südafrika dabei sein werden.
Noch 273 Tage bis zum Eröffnungsspiel!

Mittwoch, 9. September 2009

Mein Auto

Ich fahr gern Auto. Ich bezeichne es als Hobby und dränge mich gern vor wenns drum geht längere Strecken zu fahren, oder auch sonst (außer man geht abends weg, das macht nicht soo viel Spaß). Das war wohl auch der Hauptgrund, warum mir das tägliche Pendeln von P-Town nach K-Town (immerhin 50 Km) nicht so viel ausgemacht hat und ich es 3 Jahre lang in Kauf nahm. Auch nach Amsterdam bin ich gefahren, weil wir uns auf mein Auto geeinigt haben.

Zum Fahren braucht man ein Auto. Ich hab das Glück nen schicken 4er Golf als Flitzer zu haben. Aber auch der kommt so langsam in die Jahre und in der letzten Zeit bekam er doch ein paar Blessuren. Da nächsten Monat der TÜV ansteht, und ich davor vielleicht nicht mehr frei hab, hab ich meinen Flitzer heute zur Werkstatt gemacht, dass die alle Wehwehchen in Ordnung bringen und zusätzlich eine Inspektion durchführen, damit die neue Plakette keine Zitterpartie wird.

Der große Schock kam hinterher. Hier neue Bremsbeläge, da ist die Leitung verstopft, die Scheibenwischer sind abgenutzt, die Zündkerzen machens nimmer lang… mein Gesicht wurde immer länger. Repariert ist jetzt alles, gar kein Problem, aber ich kann mit Kosten von etwa 800 Euro für den Spaß heute rechnen. Hallelujah! Beim Fahren hab ich von dem ganzen Mist nicht viel mitbekommen. Naja jetzt ist es gemacht und ich kann wieder guten Gewissens durch die Welt heizen.

Zum Aufheitern gibt’s heute nach langem mal wieder ein Lied. Es gibt immer wieder Lieder, die hört man ganz besonders gern. Zur Zeit ist es Cassandra Steen mit dem Titel „Stadt“. Für gewöhnlich hör ich diese Art Musik wenn überhaupt nur selten, aber im Moment könnt ich das pausenlos hören.



Dienstag, 8. September 2009

Love kills slowly

Da es heute nix anderes zu erzählen gibt, berichte ich halbwegs stolz von meiner neuesten Errungenschaft. Schon seit einer Weile wollte ich ein T-Shirt von Ed Hardy haben, ich find die sehen einfach stark aus. Heute endlich habe ich dieses hier zu einem absoluten Schnäppchenpreis bei Ebay ersteigert. Dass es auch noch mein favorisiertes „Love kills slowly“ Motiv geworden ist, ist das i-Tüpfelchen. Ich hoffe, ich bin nach dem Auspacken noch genau so begeistert.




(Noch 275 Tage)

Montag, 7. September 2009

Reisebericht Amsterdam

Etwas verspätet, dafür mit ein paar Bildern gibt es heute einen kleinen Reisebericht zum Amsterdamtrip.

Nach gut 6 Stunden Fahrt kamen wir nachmittags in unserem Hotel ein. Schnelles Einchecken, kurze Zimmerinspektion (wir waren sehr zufrieden mit der Ausstattung, Größe und Sauberkeit) und dann abends noch mit der Tram in die Innenstadt. Ein umfangreicher Abendspaziergang durch die zentralen Hauptflaniermeilen und an den Grachten entlang und dann sind wir auch wieder zurück ins Hotel, um bei einem Absacker an der Bar eine grobe Planung der nächsten zwei Tagesabläufe auszuarbeiten.

Am Mittwoch gings dann los mit einer herrlichen Bootsfahrt durch die Grachten und den Hafen. Da hat man gleich schon die ersten tollen Eindrücke dieser Stadt gesehen, und das ganz bequem im sitzen. Anschließend haben wir eine Runde durch den Vondelpark gedreht (das Pendant zum Londoner Hyde Park), bevor wir uns im nahe gelegenen Van Gogh Museum vor dem aufkommenden Regen retteten.

Direkt gegenüber liegt das „House of Bols“, den Cocktailtrinkern dürfte Bols wohl ein Begriff sein. Leckerer Alkohol in 36 Geschmacksrichtungen zum riechen, schmecken und trinken (ein Cocktail nach Wahl war frei).

Leicht benebelt von den Gerüchen und Proben machten wir uns auf den Weg zum Anne Frank Haus. Der Gang durch die Räume, in denen sich die Franks vor den Nazis versteckt hielten, war das beeindruckendste und ergreifendste auf dieser Reise. Schonungslos wird die Leidenszeit hier mit Bildern und Filmen dokumentiert. Sollte man wirklich gesehen haben.

Zum Abendessen gings dann in ein kleines aber feines Restaurant (Fisch). Das letzte Museum an diesem Tag war das Sexmuseum, das wir uns bewusst für den Abend aufgehoben haben. Ich will nicht sagen, dass es schlecht war, aber mehr als die 3 Euro, die der Eintritt gekostet hat, wäre es echt nicht wert gewesen. Lustig wars aber trotzdem.

Überhaupt ist es wahnsinnig, wieviele Museen es in Amsterdam gibt. Rembrandt, Van Gogh, Rijksmuseum, Tulpen, (Hand)-Taschen, Haschisch & Marihuana, Vodka, Erotik und eben das Sexmuseum sind nur einige Beispiele. Ob sich die alle lohnen bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Am zweiten Tag waren wir noch im Historischen Museum, das die Entstehung und Geschichte Amsterdams näherbringen soll. Das war das einzige, was insgesamt enttäuschend war, insgesamt einfach zu viel uninteressantes Material.

Da wir danach nicht mehr allzu viel Zeit bis zur geplanten Abfahrt hatten wie ursprünglich vorgesehen, haben wir auf weitere Besichtigungen verzichtet und sind stattdessen noch so etwas durch die Stadt gelaufen, an Kirchen, eindrucksvollen Gebäuden und schönen Fassaden entlang, die im Sonnenlicht noch viel besser wirken. Abschließend noch ein Gang durchs Einkaufszentrum, durch den Bahnhof und ein kurzer Blick ins Börsenhaus und dann machten wir uns auch schon auf den Heimweg.

Insgesamt lässt sich nur sagen, dass Amsterdam eine faszinierende Stadt mit vielen verschiedenen Facetten ist und wirklich einiges bieten kann. Da findet jeder was. Kultur, Geschichte, Parks, die Grachten und die Architektur sind ebenso reizvoll wie die andere Seite dieser Stadt: Partys (auch unter der Woche), Coffeeshops, Rotlichtbezirk, der lockere Umgang mit Drogen und Homosexualität.

Wir waren absolut begeistert und könnten uns gut vorstellen der Stadt nochmal nen Besuch abzustatten, vielleicht zu Silvester oder so, mal sehen.

Wer mal hinwill, ich kann ein gutes Hotel empfehlen und auch sonst vielleicht ein paar Tipps geben.

Abschließend ein paar wenige Impressionen:





Die Centraal Station (Bahnhof)






Eine dieser tollen Fassaden an einer Gracht





Dass die teilweise so schief sind, war übrigens Absicht






Im House of Bols konnte man die 36 verschiedenen Geschmacksrichtungen riechen und dann raten, was es ist. Wir lagen glaub ich 5 oder 6 mal richtig, war schwieriger als gedacht






Eines der vielen bewohnten Hausboote auf den Grachten, hier sogar die Luxusvariante mit Terrasse ;-)






Das schöne an Amsterdam ist, dass die Wasserstraßen anders als in Venedig regelmäßig mit frischem Wasser durchgespült werden und keine Abwässer in den Grachten landen. Dadurch fällt der lästige Gestank weg, es handelt sich um sauberes, frisches Süßwasser

Sonntag, 6. September 2009

Eigentor

Was ist das Schlimmste, was einem Fußballer passieren kann? Ein Eigentor zu schießen. Man fühlt sich einfach nur blöd, wenn man seinem eigenen Team nicht nur NICHT hilft, sondern stattdessen auch noch richtig schadet. Richtig blöd ist es dann, wenn es das entscheidende Tor ist. Liegt man 0:3 zurück oder führt 3:0, ist ein Eigentor ja zu verkraften. Spielt man aber zum Beispiel für sein eigenes Land gegen –sagen wir mal – den amtierenden Weltmeister, und dein eigentlich deutlich unterlegenes Team kämpft aufopferungsvoll und hält immerhin eine Stunde lang ein 0:0, dann ist das ein eher blöder Zeitpunkt den Ball ins eigene Tor zu lenken.

Der absolute Gipfel allerdings (in negativer Hinsicht) ist es, wenn man nach diesem Eigentor gleich nochmal eins schießt. Ein Spieler, ein Spiel, zwei Eigentore. Bitter!

So geschehen gestern Abend beim WM-Qualifikationsspiel Georgien – Italien. Der Abwehrspieler Kaladze fälscht in der zweiten Halbzeit innerhalb von zehn Minuten zwei mal so unglücklich ab, dass der Ball ins eigene Tor fliegt. Endstand 0:2

Da schwankt man ehrlich gesagt zwischen Fassungslosigkeit, Schadenfreude und purem Mitgefühl. Von zwei Eigentoren in einem Spiel hab ich bis gestern noch nicht gehört. Er wird sich selbst am meisten ärgern.

Böse Zungen behaupten übrigens schon wieder, der Spieler sei womöglich geschmiert worden. Halte ich in dem Fall für Quatsch.

Bleibt zu hoffen, dass Kaladze dieses Spiel ganz schnell vergisst und er ungeschoren davon kommt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ein Nationalspieler Kolumbiens nach einem Eigentor gegen Rumänien bei der WM 1994 (Endstand 1:3 für Rumänien)in seinem Heimatland erschossen wurde. Soweit wird’s diesmal hoffentlich nicht kommen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

P.S.: Ein ausführlicher Amsterdam-Bericht mit Bildern folgt vermutlich morgen.

(Noch 277 Tage)

Montag, 31. August 2009

Urlaubsstress

Ein ereignisreicher, teilweise sogar stressiger Tag liegt hinter mir. Um 7.30 Uhr bereits bin ich aufgestanden, da ich noch keinen Termin beim Arzt hatte und mir den gleich zu Sprechstundenbeginn geben lassen wollte. Hat auch geklappt, ich konnte noch vormittags vorbeikommen. Davor bin ich noch fix zum Frisör gehetzt und hab mir auch noch schnell einen Städteführer für Amsterdam gekauft.

Nachmittags hatte ich dann noch nen wichtigen Termin in Pforzheim, den ich glücklicherweise wenigstens um ne halbe Stunde nach hinten schieben konnte. Ich wollte nämlich diese Woche unbedingt neue Schuhe kaufen, meine Lieblinge hats nämlich in Konstanz dank Dauerregen und Matsch endgültig zerbröselt. Da ich jetzt kurzfristig ja die ganze Woche weg bin, musste ich das entweder heute erledigen oder noch mindestens weitere vier Wochen mit meinen alten Latschen durch die Gegend schlurfen. Wenn man einkaufen geht und weiß, man hat grade mal zwei Stunden Zeit, fühlt man sich irgendwie unter Druck gesetzt. Zumal ich, wenn ich schon mal loszieh, auch noch nach Hosen und T-Shirts schauen will. Wider Erwarten hat das trotzdem funktioniert, ich hab ziemlich schnell zwei Paar Schuhe gefunden, die mir gefielen und auch noch zwei Hosen gekauft. T-Shirts waren wie erwartet kein Problem und ich hab jetzt drei mehr im Kleiderschrank zur Auswahl.

Danach mit Höllentempo nach Pforzheim gerast, um exakt um 15:30 Uhr zum Termin zu kommen, das war ne echte Punktlandung. Gegen 17 Uhr war ich endlich daheim angekommen. Jetzt stand nur noch der Punkt „Auto“ auf der „To-Do-Liste“. Dahinter verbarg sich: Auto von vorne bis hinten gründlich entrümpeln, den kompletten Innenraum samt Kofferraum zu saugen und die Armaturen feucht abzuwischen. Jetzt strahlt mein grüner Flitzer zumindest von innen wieder.

Das Packen habe ich auf morgen früh verschoben, die Sachen sind bereits gerichtet, daher wird das nicht allzu viel Zeit kosten. Um 9:30 ist dann Abfahrt Richtung Holland.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Goedenacht!

(Noch 283 Tage)

Samstag, 29. August 2009

Amsterdam

Seit heute steht nun fest, was ich mit meinem Zwangsurlaub nächste Woche anstellen werde. Nachdem ein Kumpel kürzlich angerufen hat und mir mitgeteilt hat, dass auch er frei hat, haben wir beschlossen für ein paar Tage wegzufahren. Nun wollte ich schon lange mal nach Irland und wir haben einen Kurztrip nach Dublin angepeilt. Da dies jetzt wegen den Flügen (Preis, Uhrzeiten,…) doch eher ungünstig wäre, habe wir uns heute auf Amsterdam geeinigt. Da können wir mit dem Auto flexibler an- und abreisen und ein schönes Ziel ist das ja auch. Am Dienstag geht’s los und am Freitag vermutlich werden wir zurückfahren. Dublin ist also erstmal aufgeschoben, aber bestimmt nicht aufgehoben.

Somit kann ich jetzt spontan doch noch was mit dem Urlaub anfangen, juhu!

Schönes Wochenende!

(Noch 285 Tage)

Donnerstag, 27. August 2009

Pancakes

Woran erkennt man, dass man Urlaub hat? Man kann ausschlafen, das ist schon mal so ziemlich das wichtigste. Wenn man dann mal (irgendwann) aufsteht, hat man in der Regel nen Haufen Zeit. Zeit zum Frühstücken zum Beispiel. Das fällt normalerweise nämlich komplett ins Wasser. Heute jedoch hab ich mich mal wieder selbst verwöhnt. Herrliche goldgelbe Pfannkuchen mit Apfelmus, das war heute mein Frühstück/Brunch/Mittagessen, whatever. Lecker wars auf jeden Fall.


Mittwoch, 26. August 2009

Chur

Die Erkältung ist endgültig überstanden, mit geht’s seit dem Wochenende wieder gut. Zwei schöne Tage in der Schweiz waren zwar wie erwartet mit wenig Erholung verbunden, aber da ich nur noch am Montag einen Tag arbeiten musste und seit gestern wieder frei hab, war das zu verkraften. Gutes Essen, eine fast durchgehend gut aufgelegte Nichte, Sonnenschein am zweiten Tag und der Erwerb von fast 1 Kg leckerer Schweizer Schokolade, das sind die „Tags“, mit dneen man dieses Wochenende kurz und bündig beschreiben kann.
Hier noch ein paar Impressionen:




Altstadt von Chur




Altstadt von Chur




Altstadt von Chur




Blick von der Terrasse meiner Schwester, herrliche Kulisse




Meine Nichte und meine Schwester




Emily and me




Emily




Auf der Rückfahrt eine Pause am Autobahnparkplatz mit tollem Blick auf den von Segelbooten übersäten Bodensee

Donnerstag, 20. August 2009

Paradox

Es ist so absurd, und wenn ichs nicht live erleben würde, würd ichs schier nicht glauben. Wir schreiben den 20. August, es ist der heißeste Tag des Jahres, bestimmt über 35° und die Sonne brennt ununterbrochen vom Himmel runter. Im Büro hat es 27°, jetzt heute Abend zuhause im Wohnzimmer sind wir bei 25° (das wird wieder ne drückende Nacht), und was macht der Michl?

Er hustet, er röchelt, er trinkt tagsüber Tee. Die Nase läuft, der Hals kratzt und damit einher geht dann meistens auch irgendwann Kopfweh. Von wegen Mini-Erkältung, die vor zwei Tagen überstanden schien. Heute kam sie wieder zurück. Lags am eigentlich nicht soo kalten Wasser am Samstag, am ebenfalls kränkelnden Kollegen, der mich eventuell letzten Donnerstag angesteckt hat oder doch am Klimagerät im Büro? Ich würde fast auf letzteres tippen. Letztlich ist es aber auch egal, ich hoffe nur, ich bin zum Wochenende wieder fitt.

Denn da geht’s dann für zwei Tage in die Schweiz, zu meiner Schwester. In der jetzigen Verfassung wär das sicher nicht so der Hit, zumal ich ziemlich Schiß hätte, meine Nichte anzustecken. Muss ja nicht sein sowas. Aber ich denk mal positiv, dass das bis Samstag wieder wird.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, und dass ihr irgendwie heute Nacht euren Schlaf findet.

(Noch 294 Tage)

Dienstag, 18. August 2009

Schweinegrippe?

Und schon wieder ist eine Woche vergangen, in der ich nichts geschrieben hab. Okay es passierte jetzt nicht viel und schon gar nichts besonderes, aber die Zeit verrinnt grad so schnell, ich sitz nicht mehr so oft wie früher vor dem Rechner. Andererseits unternehm ich auch nicht sonderlich viel nach Feierabend.

Letzte Woche lud uns ein Kollege zu sich nach Hause ein um für uns zu kochen. Und der hat das auch richtig gut drauf. Zur Vorspeise gabs einen „überbackenen Salat“ mit Speckwürfeln und Käse drüber, echt lecker. Der Hauptgang war Pangasiusfilet in einer herrlichen Tomaten-Weisswein-Soße, dazu gabs Nudeln und Baguette (wichtig um die übrige Soße aufzusaugen). Viel erzählen brauch ich da nicht, es war auf jeden Fall unheimlich lecker und wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Am Samstag hats endlich mal wieder mit dem Schwimmen geklappt, mit ein paar Freunden hab ich mich am Baggersee getroffen und nen schönen Tag mit viel Sonne gehabt. Allerdings muss ich bei der letzten Runde zu lange im Wasser gewesen sein, denn abends hab ich gemerkt, dass es im Hals kratzt. Über Nacht hats mich dann schön erwischt und ich hatte ne Erkältung… und das bei 30°. Wie blöd kann man eigentlich sein? Früher hab ich die Leute ausgelacht, die mitten im Sommer krank werden…sowas doofes, echt. Und nein, es war keine Schweinegrippe, die kann ich gar nicht kriegen, weil ich kein Schweinefleisch ess *bäätsch!*

Mit viel Tee, Honig und Halsschmerztabletten hab ich mich dann vorgestern und gestern wieder aufgerappelt, so dass ich heute soweit wieder fitt bin.

Jetzt hoff ich, dass dieses supertolle Sommerwetter sich noch bis in die nächste Woche hält, denn ab Dienstag hab ich wieder knapp zwei Wochen frei. Würd schon gern bissel mehr davon haben, als schwitzend am Schreibtisch zu sitzen, mit irgendwelchen durchgeknallten Spediteuren in Sri Lanka zu telefonieren und aus dem Fenster zu schauen, um zu sehen wie die strahlende Sonne um ein paar kleine Schönwetterwölkchen tanzt. Nein, das kann wirklich nicht alles sein, was der Sommer mir bietet. Deshalb wärs toll, wenn sich das Wetter noch so zwei Wochen halten könnte.

Schöne Woche noch, viel Spaß beim Schwitzen, Baden, etc.

(Noch 296 Tage)

Montag, 10. August 2009

In welcher Welt leben wir eigentlich?

In welcher Welt leben wir eigentlich?
Diese Frage stellen sich regelmäßig die Moderatoren Zeus & Wirbitzky im Morgenprogramm meines Radiosenders SWR3. In dieser Rubrik sprechen sie kuriose und oft unglaubliche Themen aus der aktuellen Nachrichtenwelt an.

Auch ich frage mich immer wieder „in welcher Welt leben wir eigentlich?“, wenn ich die teils absurden Meldungen hör, die über die Medien verbreitet werden, unabhängig ob sie stimmen oder nicht. Deshalb wird in Zukunft auch hier regelmäßig diese Frage gestellt.

Heute Abend kam in den Nachrichten ein Beitrag, der davon handelte, dass man mittlerweile von Versicherungen belohnt wird, wenn man (bewusst) ungesund lebt. Menschen, die besonders viele Zigaretten pro Tag rauchen oder gern mal einen über den Durst trinken werden dabei bevorzugt umworben mit günstigen Beiträgen oder zusätzlichen Rentenauszahlungen.

Hintergrund: Wer ungesund lebt, beißt früher ins Gras und liegt der Versicherung nicht so lange auf der Kasse. Scheinbar haben da ein paar ganz Schlaue so lang rumgerechnet, bis sie drauf gekommen sind, dass sich das tatsächlich lohnt.
Mal abgesehen davon, ob die Meldung stimmt oder nicht: Rechnen kann sich sowas wenn überhaupt nur für die Versicherung. Die Mehrausgaben für fettige Burger, Schnaps und Kippen übersteigen mit Sicherheit die 100 Euro, die man die letzten zehn Jährchen dann mehr bekommt.

Passen würde es allerdings in dieses Land, in dem einiges dermaßen daneben läuft. Statt diejenigen zu belohnen, die auf einen gesunden Lebensstil achten (z.B. günstigere Preise für Obst, Gemüse und Vollkornbrot, mehr Subventionen für Sportvereine,etc.), wird der übergewichtigen Couchpotato das Feierabendbier noch schmackhafter gemacht.

Hat jemand ne Kippe für mich?

(Noch 304 Tage)

Sonntag, 9. August 2009

Schlaflos in Konstanz

Hallo. Ich bin ziemlich fertig heute. Ein anstrengender, alkoholreicher und vor allem sehr langer Samstag liegt hinter mir. Gestern war Seenachtsfest in Konstanz am Bodensee. In den Vorjahren haben mir viele Freunde stets vorgeschwärmt, wie toll es dort ist. Dieses Jahr nun war ich endlich auch dabei. Zusammen mit drei Kollegen am Vormittag in den Zug gehockt und los geht’s.

Wir stehen noch am Bahnhof, als eine Horde junger Männer mit blauen Shirts durch den Zug läuft und fröhlich brüllt: „Jägermeischder für ein Eurooo!“… ein Junggesellenabschied, mit allem was dazugehört. Ab da gings also los. Eine lustige Viertelstunde blieb diese Meute bei uns stehen, bevor sie sich weiter durch den Zug johlten und Getränke verteilten.

In Konstanz angekommen erwartete uns erst mal Dauerregen. Nachdem wir etwas gegessen und wieder etwas getrunken haben, liefen wir noch ein bisschen durch dieses schöne kleine Städtchen und warteten, dass der Regen aufhörte. Und in der Tat: Abends ließ das Tröpfeln allmählich nach und hörte schließlich ganz auf.

Das Fest selbst ist natürlich großartig. Auf einem sehr großen Gelände direkt am Seeufer findet man zahlreiche Fress- und Trinkstände, marktähnliche Buden und Bühnen, auf denen Live-Musik performt wurde. Der Höhepunkt dann nachts das riesige Feuerwerk, insgeheim der Hauptgrund, warum ich so neugierig auf das Fest war. Viel zu sagen gibt’s hierzu eigentlich nicht, es ist einfach nur schön gewesen.

Danach gings noch weiter mit Musik auf der Bühne, bis irgendwann gegen 2 Uhr das Fest zu Ende war. Jetzt gings drum 4 Stunden Zeit totzuschlagen, bis der erste Zug Richtung Stuttgart fährt, eine Übernachtungsmöglichkeit hatten wir nämlich nicht. Das war dann natürlich ziemlich zäh und anstrengend, irgendwann bin ich dann doch ein bisschen auf einer Bank eingenickt, wie lange weiß ich nicht mehr, aber bequem wars nicht.

Der Zug nach Stuttgart war maßlos überfüllt, viele hatten dieselbe Idee, gar nicht groß dort zu übernachten. Am Ende mussten wir im Gang auf dem Boden Platz nehmen, gar nicht gut geeignet zum Schlafen. Ein unrühmliches Ende eines ansonsten richtig tollen Ausflugs.

Auf jeden Fall hat sichs gelohnt und wird bestimmt mal wieder wiederholt. Jetzt muss ich nur endlich mal schlafen gehen, ich hab im Gegensatz zu den anderen morgen nämlich leider nicht frei. Schönen Abend noch.

(Noch 305 Tage)